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Auf dieser Seite berichten wir kurz von unseren schon legendären Sonntags-Touren, den Stammtisch-Abenden und allen anderen Unternehmungen.

Was liegt demnächst an? *Jahresübersicht 2004*   Ihr wollt noch mal in alten Berichten stöbern? Das waren die Jahre '02 und '03

Berichte der Vormonate: Januar/Februar '04   März '04   April'04   Mai '04   Juni '04   Juli '04   August '04

Sonntag, 3. Oktober '04

- Sülfmeistertage in Lüneburg und 
"Die Melker" im "Ellerbrocks" -

An diesem Sonntag lagen zwei Termine an, die zu einer Primiere an unserem Stammtisch führten: 
Zwei Roadcaptain am Moby, zwei Truppen, zwei Richtungen und das alles zur gleichen Zeit! :-)

Fangen wir mit dem 1. Termin an, den Sülfmeistertagen in Lüneburg. Anlässlich des jährlich statt findenden Stadtfestes trat die Lüneburg Marketing GMBH an uns heran und bat um Unterstützung. Beim Festumzug sollten Motorradfahrer voraus fahren, um dem wartenden Publikum am Straßenrand durch an den Mopeds befestigten Schildern mitzuteilen, wie lange es noch dauert, bis es 'was zu sehen gibt ...

Hier folgt also der Bericht von der Lüneburg-Truppe, diesmal aus der Tastatur von Rainer, dem Segeberger - auch 'ne Primiere, glaube ich ... *g*

Zum ersten Mal in der Geschichte des Stammtisches gab es morgens am Moby 2 Gruppen, gut das jede sein Roadcaptain hatte, Axel fuhr mit seiner Truppe zu Hilde und wir brachen auf zum Lüneburger Stadtfest ...

Kurz vor dem Start kam der "Jockel aus Lüneburg", na klar, Wetter war super und da hat er sich gedacht, "Bevor die Horde sich verfährt, fahr ich lieber auch zum Moby!" Aber vorneweg wollte er nicht, auch er fuhr dem Segeberger gemütlich hinterher.
Klar, nach genau 55 Minuten Fahrtzeit, erste Meldung "Kaffee, Zigarette" ... 
Schwarzenbek war wie ausgestorben, nichts hatte auf, also weiter bis Lauenburg! Nach meheren Versuchen vom Segeberger, etwas zu finden, schaltet sich Jockel ein: "Komm und folge mir" und schon saßen wir direkt am Ufer der Elbe in Hohnsdorf bei Lauenburg.

Das hat gut geklappt und so beschlossen wir, dass Jockel uns weiter nach Lüneburg bringen sollte, natürlich über kleine Landstrassen ...

Ronny erwartet uns schon ganz aufgeregt und so meldeten wir uns bei der "Rennleitung", bekamen unsere Schilder und sogar einen Getränkegutschein.

@ Manu das nächste Mal wird härter verhandelt, ne Wurst muss mindestens noch drin sein.

** Jo, werd ich mir merken! :-) **

Dann sind wir mit 13 Mopeds die Strasse des Festumzuges abgefahren, voll den Daumen auf der Hupe, nur Schritttempo und unsere beiden Radaubrüder (Phil & Possy) zeigten, das es noch mehr gibt, als eine Hupe, um auf sich aufmerksam zu machen, "LOUD PIPES SAVE LIVES", damit hatten wir alle in unseren Bann gezogen, die Augen waren auf uns gerichtet und natürlich auf unsere Schildchen, denn die sollten die Zuschauer lesen.

In der Innenstadt direkt an der Bühne begrüßte uns der Moderator lautstark, jedoch erst nach einem kleinen Verweiß, bemerkte er, dass wir NICHT der Motorradclub Lüneburg waren, sondern direkt weit aus Norderstedt extra für die Lüneburger angereist sind!

Das hat uns so gut gefallen, dass wir beschlossen, die Schilder umzudrehen (wegen der 30 Minuten) und die Strecke noch mal zu  fahren. Wir suchten uns direkt in der Masse einen Parkplatz (selbstverständlich machte man uns bereitwillig Platz), kleiner Imbiss und Kaffee, Coco noch schnell zu MC Do und wieder zurück zu den Mopeds, dort schauten wir uns den Umzug an, hängten uns am Schluss noch mal dran, und ab ging's Richtung Heimat.

Wieder mal ein toller Sonntag mit super netten Leuten! Wir hoffen, dass es den 3 Neuen in unserer Runde auch gefallen hat und man sich wieder sieht.

Bilder hat wie immer unser Werner (1 & 2) geschossen.

Rainer
der Segeberger           

Jo, so viel aus Lüneburg, vielen Dank Rainer! :-)

Weiter geht's mit dem Bericht von Hoёcker, der der geneigten Leserschaft als Autor bereits 
bekannt sein dürfte! *g*
Er erzählt von dem Frühschoppen in unserer Stammkneipe und 'ner Runde nach Ratzeburg ...

Der Tag ist mit Worten nicht zu fassen. Hier mein Versuch, mit immer weniger werdenden Vokabeln alles zu beschreiben:

Kaffeetour nach Ratzeburg

Premiere: Zum ersten Mal hatte eine Sonntagstour zwei Roadcaptains, die Ihre Gruppen finden mussten.

In starker Schönwetter-Formation war ein Großteil des Stammtisches am Moby eingetroffen. Der sich entwickelnde Plausch (manche hatten sich schon fast eine Woche lang nicht mehr gesehen!) wurde mit viel Struktur vom Segeberger unterbrochen, um das obligatorische Gruppenfoto zu schießen. Es wurden dann drei Bilder. Sodann brach die Lüneburger Gruppe in die morgendliche Sonne auf, um ihre Nummer abzuziehen. Damit fuhr denn auch der einzige Fotoapparat vom Platz.

Axels Gruppe düste kurz darauf auf indirektestem Weg zum Frühschoppen mit den Melkers zum Ellerbrooks Gasthof.
Die Größe der Gruppe lies sich nicht so präzise feststellen, weil es bereits im Bermuda-Dreieck von Hildes Tresen zu ersten Verlusten kam. Der Probelauf einer größeren Party lief gut an auf dem Saal.

Ca. 150 Statisten waren zum Soundcheck für unsere Weihnachtsfeier eingelassen worden. Die Melker testeten dann auch gleich nach unserem Eintreffen das Klangverhalten der Holztische und den Mitgesang des Publikums. Nach einer Cola und dem Warten auf das Essen, welches pünktlichst um zwölf freigegeben wurde, kam der Neandertaler-Reflex bei uns durch. Mit auf die Tische hauen oder flüchten. 

Ganze Kerle wie wir sind, fiel die Wahl auf Flucht in die Sonne und die lauschigen Straßen Schleswig-Holsteins.

Ratzeburg – der Weg dahin war wieder gesäumt von Sonntagsfahrenden Limousinen, welche schwungvoll überholt werden wollten, blökenden Schafen und dahintrabenden Pferden. Wo bleiben die eigentlich im Winter? Werden die abgemeldet oder im Süden zwischengelagert? Es gab sogar Kurven auf unserem Weg. Irgendwo zwischen Lübeck und viel Grün empfing uns dann Ratzeburg mit einem köstlichen Eis.

Zum Nachtisch noch einen 
XL52-Kaffee und @ Bine, er hat sich sogar Schnittchen geschmiert! Dann ging's auf ebenso verwundenen Pfaden, die nur den summenden Begleitern aus dem Weltall bekannt sind, wieder zurück.

Irgendwo zwischen Frühschoppen und Abfahrt materialisierte sich dann noch eine Knipskiste in der Gruppe und zwei Mitfahrer düsten spontan geradeaus und wurden nicht wieder gesehen. Na ja, Hauptsache am Mittwoch sind alle wieder da.
Den Abschluss fanden wir dann in Hases Garten, wo wir uns die letzten Sonnenstrahlen auf die Knochen strahlen ließen. Das Warten auf den bereits am Vortag verspeisten Kuchen wurde uns mit köstlichem Kaffee (was sonst) angenehm verkürzt. Um noch im Trockenen Heim zu kommen düsten wir dann los und ließen unsere Gastgeber mit dem Abwasch zurück. 
Danke an alle Aktiven des Tages!

Nun der Statistikteil, freundlicherweise von XL und seiner Begleitung zur Verfügung gestellt:

Gefahrene Km 186 (in neun Stunden)
Bewegungsdurchschnitt: 58 Km/h (jaha, wir können auch schnell!)
V-Max 110 km h
Fahrzeit: 3:13
Gesamt: 5:42

Übersichtskarte

Und mit den Bildern von *Hase* runden wir dieses Wochenende ab! :-)

Sonntag, 19. September '04

- Tour nach Meldorf -

Axels (XL52) Tourvorschlag für diesen Sonntag enthielt den Hinweis "Für kleine Pausen unterwegs, empfehle ich die Mitnahme von Kaffee und Brötchen, oder so." ... und für uns war klar, dass es mal wieder in die Pampa geht, fern ab von jeglicher Zivilisation bzw. Pommes Bude! 
Sehr vielversprechend also und so lockte die Aussicht auf Abenteuer 13 Wagemutige zum Moby.

Die Wetterlage zeigte sich ziemlich wirr, einige schwarze Wolken hingen so tief, dass wir beim unterdurchfahren schon fast die Köpfe einzogen und im nächsten Moment strahlte schon wieder die Sonne. Aber Dank ausgeklügelter Taktik lotste XL uns um die Regenschauer herum, immer weiter Richtung Nord-Ostsee-Kanal ... 

Bei der Kanalbrücke Grünental galt es dann, eine kleine Offroadstrecke zu bewältigen, um zu einem lauschigen Plätzchen mit wunderbarem Ausblick zu gelangen.

Ja, so haben wir das gern, in der Tourankündigung wird extra erwähnt, dass nicht mit Schotterpisten zu rechnen ist. Die sind ja auch langweilig, viel schöner ist's, durch's Unterholz zu brettern! *gg*

Hier zückten wir unsere Thermosbuddeln und ließen uns von der Schrifttafel belehren, dass dieses künstliche Gewässer ja früher mal ganz anders hieß, nämlich Kaiser-Wilhelm-Kanal, die Grundsteinlegung 1887 durch selbigen Herren erfolgte und der Bau 1895 abgeschlossen wurde. Guck ma an, so war das also!
Mit heißem Kaffee im Bauch und gefüllten Bildungslücken im Kopf konnten wir uns also wieder auf machen, um weiter nach Meldorf zu zuckeln ...

Vorbei ging es an kleinen verschlafenen Orten immer weiter hinein in den Landkreis Dithmarschen, einer wirklich schönen Gegend! Axel führte uns Richtung Küste zum Speicherkoog, am Horizont konnten wir schon die Schirme der Kitesurfer und den ein oder anderen Lenkdrachen erkennen, es duftete nach Meer und die Luft schmeckte salzig, weit konnte es also nicht mehr sein.

Jo, da war er dann auch, der Deich, mehr als 8 Meter hoch, wie wir später noch erfahren sollten ...

Während sich Drei von uns 'nen Blick auf die Nordsee gönnten, enterte der Rest der Truppe gleich den ansässigen Imbiss, um sich Pommes, Currywurst und Bauernfrühstück abzuholen.
Entspanntes Verschnaufen war angesagt, ...

 

... bevor es wieder gen Heimat ging.

Auch der Ritt zurück erwies sich als sehr lehrreich, kamen wir doch an der tiefsten Stelle Deutschlands vorbei!

Anhand eines Holzpfahles wird hier eindrucksvoll demonstriert, wie hoch der Elbdeich ist, der die Fluten zurück hält. Der Platz, auf dem wir unsere Mopeds abstellten, würde 3,54 Meter unter Wasser stehen (NN), bei normalem Hochwasser sogar rund 5 Meter, was ja denn doch ein bisschen zu nass wäre, um Motorrad zu fahren ... ;)

Außerdem unterteilt man in hohe Marsch und tiefe Marsch, Geest und Randmoor, dass alles ist dann die Wilstermarsch, in der man so wundervolle Flecken Erde findet!

Unser Wissensdurst war gestillt, so viel Heimat- und Sachkunde gab's schon lange nicht mehr auf 'ner Tour, dass muss auch erst Mal alles verdaut werden, also, ab nach Hause!

In Norderstedt angekommen, holten sich alle Mann (Frau) noch einen Absacker-Kaffee im "Ellerbrocks" ab, dass für uns extra noch mal seine Pforten öffnete. Praktisch, denn so konnte den drei Gästen vom Hamburg-Chapter der H.O.G, die diesmal mit uns auf Tour waren, auch gleich noch Infomaterial über die BU aufgeschnackt werden! *g*

Jo, nach einem kleinen Resümee des Erlebten, trennten sich bald unsere Wege, um dann abends in unserem Forum wieder zusammen zu finden, weil nämlich alle auf die Veröffentlichung der Tourfotos warteten. XJ-JO und der Traventhaler ließen sich dann auch nicht lange bitten und zeigten den Neugierigen ihre Ausbeute von der *Tour* *nach* *Dithmarschen*

Vielen Dank an Axel und seine GPS-Zicke, das war mal wieder ein feiner Ritt, der sehr viel Spaß gemacht hat!
Für die Statistiker unter Euch liegen hier noch folgende Daten vor:

Gefahrene Km: 222
Bewegungsdurchschnitt: 61 Km/h
Max. Geschwindigkeit: 118 Km/h
Fahrzeit: 3:40 h
Gesamt 6:0 h

... und die *Übersichtskarte*

Manu :-)                                

Wochenende 11. - 12. September '04

- Ride to Cuxhaven -

Die BU-Stammtische Bielefeld und Rietberg feierten ihren Saisonabschluss zum 2. Mal in Cuxhaven, was ja gar nicht mal sooo weit wech von uns liegt ...
Darum freuten wir uns sehr über die Einladung, an diesem Wochenende teilzunehmen und machten uns mit einer kleinen Abordnung auf den Weg. Hoёcker hielt diesen Trip in seiner unnachahmlichen Erzählweise fest, lest hier seinen Bericht:

Konstant = dass heißt immer, dass:

Nie die fest zugesagte Anzahl Biker am Treffpunkt erscheint;
Immer einer mit leerem Tank anrollt;
Der Regen aufhört, sobald die Gummipelle überzogen wurde;
Cuxhaven weit weg ist;
Irgendwas sowieso vergessen wird;
und Biker saufen wie die Löcher.

Beladen mit diesen Vorurteilen und dem üblichem Gepäck machten sich Manu, Jolle, Bubi, Jockel und Micha auf den zuerst sonnigen Weg und folgten einer Saisonabschlusseinladung der BU- Stammtische Bielefeld und Rietberg.

Aber erst mal hielten die sieben angemeldeten Teilnehmer, minus zwei Absagen, einem "nie wiedergesehenem" und der Spontananmeldung an der ersten Tanke, die an der Straße rumlungerte. 
Mit gestärkten Bikes wurde über die direkte Route die Fähre in Glückstadt angesteuert.

Die Elbe wirkte mit ihrer ungeahnten Breite an dieser Stelle fast wie der Dnepr in Kiew. Also ruhig bleiben und nicht den ständigen Blick, ob's Motorrad auch bei Seegang 12 noch stehen bleibt, anmerken lassen. Lieber über das schöne Wetter reden und die dunklen Wolken am westlichen Horizont mit konstanter Boshaftigkeit ignorieren. Jedenfalls die zehn Minuten lang, bis es wirklich regnet. Endlich in der Gummipelle angekommen und den mühsam aus der untersten Hosentasche befreiten Zündschlüssel rumgedreht, hörte es auch schon wieder auf.

Durch idyllische Deichlandschaften, vorbei an Pferdekoppeln mit Pferden, über Straßen kaum Breiter als das eingepackte Badehandtuch, aber mit Bushaltestelle, einem einsamen Schild "Achtung Rocker" (liegen die hier so rum, oder was?), wurden wir früh um elf von einem ...

 ... hochgeklappten Bürgersteig gestoppt. Die klappen hier gleich die Straße mit hoch.

Biberstadt lockte mit einem köstlichen Frühstück, untermalt vom deutlichen Knirsch eines typischen Autocrashs.

Nach vier Stunden und 115 km erreichten wir um halb eins den nicht mühsam gesuchten Zeltplatz. Gerade noch rechtzeitig vor der heiligen Mittagsruhe.

Zeltaufabau, Knuddeln, Einkaufen fürs Grillen – dann der Feierabendumtrunk vor der Party. (Bine, kürzer geht es nicht) Genau – wer mitzählt sollte sich hier ein Kreuzchen machen: Ein dickes Brett für das Steak und 'ne Flasche Jacky mit, aber keinen Becher. Zum Glück war Bielefeld mit kompletten Hausrat angereist.

Mit mächtig Kohldampf auf das Grillzeug gestürzt und auf zum Absperren des Kreisverkehrs.

Zu Fuß und nur für das obligatorische Gruppenfoto. Die 50 Autos (so lange dauert das nun mal, bis 40 gut gelaunte Biker in Szene gesetzt sind) haben auch gar nicht gehupt. Die Salzahltige Wattluft, die Taufe von Skippy und Stöpsel durch Pastor Pollux regte den Durst mächtig an.
Björn freute sich schon auf unser Kommen und Anja, die hübsche Bedienung mit dem Duft eines Vanilleplätzchens, machte sich fleißig an die Arbeit. Eine Stunde später war die Meute Karaokereif. Die Gehängten haben da bereits einige schon etwas runtergezogen. Zum Glück aber nur auf der Ebene der Schwerkraft.
Die Stimmung konnte nur als beflügelt bezeichnet werden. Und so wunderte es auch nicht, dass nun gern gehörte Hits wie Biene Maja in nie gekannter Art performt wurden. *Zensiert, Datenschutz, War was?*

Drei Uhr. Zufrieden krabbelten die letzen in Ihren Schlafsack und teilten das den schon Stunden vorausgeeilten deutlich mit.

Das seltsamste Ereignis war aber das Frühstück. Angemeldet zu humanen 11 Uhr, hielt es die Familienmenschen mit offensichtlichen Schlafstörungen nicht länger als bis sieben in den Federn. Jedenfalls waren um neun schon die meisten Zelte abgebaut und pünktlich zum Zusammenlegen des eigenen kam Sturm und Regen auf. So überfielen wir die Gaststätte bereits um zehn.

Die Chefin meisterte die Situation, das nun 40 statt 30 Biker eine Stunde zu früh auf der Matte standen, souverän wie einen Kindergeburtstag. Alle hinsetzen, wie viel kommen noch, stellt die Brötchen da hinten hin und keiner fässt das Essen an, bis ich es sage. Respekt. Die Frau hatte die Rockers im Griff und längst vergessene Erziehungsmaßnahmen taten nun ihre Wirkung. Die unantastbare Autorität einer erfahrenen Mutti wirkt eben immer. Alle spurten.

Die Räumlichkeit würde ich für den ernsteren Teil des BU-Handbuches, Kapitel 12 "Das Stammtischlokal", aufnehmen. 
Hier als gelungenes Beispiel eines zu klein gewählten Lokals. Der Gegensatz wäre eine Postkarte vom Leipziger Hauptbahnhof.

Bei Rührei mit Krabben sahen wir dem mittlerweile Waagerecht fallendem Regen zu. Der letzte Kaffee, eine Kippe vor der Tür, mit der Stimmung, wie in der Raucherecke eines Schulhofes; Regenklamotten angepellt, Abschiedsknuddeln – und los.

Natürlich mit Sonne. Für den Rückweg haben wir die verfahrsichere Strecke des unendlichen Lineals der B 73 ausdiskutiert. So hing bereits um zwei das Zelt auf der Leine und die Teilnehmer vorm Forum zum Bildergucken.

P.S. Der Platzwart meinte, wir dürfen wiederkommen (viel Auswahl haben wir in Cuxhaven nicht mehr) und spendete eine Kiste Bier.

Micha

Fotos im Original liefern Panzer (1, 2, 3, 4 & 5), Manu & Jolle, sowie Princess ab ...

Wochenende 3. - 5. September '04

- 25jähriges Jubiläum beim MC Pegasus Bornhöved und 
Tour nach Kühlungsborn -

Diese drei Tage hatten es wirklich in sich, für jeden war 'was dabei. Die Fans von großen Treffen kamen 
auf der 25-Jahresparty des MC Pegasus Bornhöved voll auf ihre Kosten und die Sonntagstourer an unserem Stammtisch konnten sich den warmen Fahrtwind auf einem Trip nach Kühlungsborn um die Nase wehen lassen ... 

Sommerparty beim MC Pegasus bedeutet ...

... Burn out ohne Ende, ... ... Stimmung bei Livemucke, ... ... und 'ne Menge zu trinken *g* 

In diesem Jahr aber auch einen Infostand der 
Biker Union e.V.
, den die Stammtische Schleswig und Norderstedt betreuten.

Über die Einladung zur Party und die Möglichkeit, über die BU zu informieren, haben wir uns sehr gefreut!
Interessante Gespräche konnten geführt und neue Kontakte hergestellt werden, das alles im Rahmen eines großen Treffens, auf dem man viele bekannte Leute wieder gesehen hat, einfach Klasse!

An dieser Stelle geht unser Dank und unsere Glückwünsche zum 25jährigen Richtung Bornhöved! :-) 
Bilder gibt's natürlich auch, und zwar *hier* und nochmal *hier*, *da* und *dort* ...

Jo, und während einige BU'ler aus Norderstedt am Sonntag mit dem Abbau des Infostandes beschäftigt waren, versammelte unser Segeberger tourenhungrige Stammtischler am Moby, um ihnen mal wieder 'nen feinen Ritt über Kopfsteinpflaster zu bescheren! *g*

Den Bericht über die Fahrt nach Kühlungsborn gibt's von Thomas:

Sonntag morgen kurz nach 9°° Uhr! Es trafen sich die beinharten sieben, die trotz langen Samstages 
(Pegasus, Jacky BBQ im MM) sich mitten in der Nacht :-) trafen, um eine gewaltige Tour zu unternehmen.

Unser Rainer hatte eine Fahrt über die Dörfer zum Ostseebad Kühlungsborn ausgearbeitet ...
So fuhren wir bereits um 9:30 Uhr los und die Route führte uns über Bad Oldesloe nach Ratzeburg, wo wir eine erste kleine Pause machten. Allerdings nicht auf dem sonst üblichen Parkplatz am See, sondern bei Mc Doooo auf'n Käffchen und 'ner Zigarette und zum Pipi machen. 
Deswegen ging es dann auch zügig weiter über Gadebusch nach Wismar –durch die Baustellen- bis Neubukow. Hier musste Thomas dringend tanken (wo er doch sonst den größten (Tank) hat.....)
Das war auch ganz gut so, denn so kamen alle anderen auch mal wieder aus dem Sattel.

Von hier aus war es denn auch nicht mehr weit nach Kühlungsborn. Das Moped abgestellt und den Ort unsicher gemacht. (Eis, Essen etc.)
Nach eine guten Stunde ging es weiter an der Küste entlang nach Heiligendamm. Dort führte Rainer uns auf den Parkplatz vom Grand Hotel wo sogleich der livrierte Wagenmeister etwas irritiert auf uns zulief und uns nach unserem Begehr ansprach. Nun, da wir eben nicht das passende Outfit anhatten und

Das haben wir auf der Weiterfahrt auch gefunden. :-)

Es ging über Bad Doberan (sehr schönes Örtchen) wieder auf anderen Wegen nach Wismar und von dort über die Wohlenberger Wieck, Klütz und Pötenitz  zum Privall.

Links an den tausenden wartenden PKW's vorbeigemogelt, brauchten wir auch nicht lange zu warten, um nach Travemünde zu kommen. Von dort ging es zügig nach Lübeck und dann auf die B206 nach Bad Segeberg. Schließlich mussten wir ja unseren Roadcapitän nach Hause begleiten :-).

Dort trennten sich unsere Wege. Sonja und ich fuhren noch nach Bockhorn, um etwas zu essen. Da war auch noch mächtig Betrieb. Schließlich waren wir um halb neun zu Hause und hatten 405 km auf der Uhr.

War 'ne klasse Tour.


Vielen Dank an Thomas für den Bericht, er und Hase und haben zu dem auch noch viele Bilder zum neidisch werden mitgebracht! !

Mittwoch, 1. September '04

-Stammtischabend -

Ein Mal im Monat wiederhole ich mich bei meiner Berichterstattung. Und zwar immer dann, wenn ich vom Stammtischabend erzähle: Viele Leute, wieder einige neue Gesichter, lockere Stimmung, Infos bis zum Anschlag und Termine, Termine, Termine ... *g*
Und wieder ein Mal zeigten sich 'ne Menge Stammtischler extrem kreativ, da wurden DVDs vom Jamboree und von der Hochzeit verteilt, selbst gestaltete Aufkleber unter die Leute gebracht und noch alle Hand mehr. :-)

Ein besonderes Highlight hatten wir an diesem Abend aber doch zu feiern - unsere eigene Stammtischvitrine! 
Endlich haben wir einen Platz in unserer Stammtischkneipe, an dem wir Pokale und andere Trophäen präsentieren und zu dem auch noch unser ganzes Infomaterial lagern können.

Hier also einen ganz besonderen Dank an Bubi, einem neuen Mitstreiter in unseren Reihen, der den Kontakt zu einer Firma herstellte, die uns dieses lang ersehnte Teil spendete! :-)

Werner, unser unermüdlicher Fotograf hat natürlich wieder Bilder für Euch parat - *hepp* - was wäre diese Internetseite ohne den Inhalt seiner Speicherkarte? *g*

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